Prophete – Erfahrung und Kompetenz seit über 102 Jahren

Das Familienunternehmen Prophete feierte im Jahr 2008 sein hundertjähriges Bestehen. Dieses Jubiläum steht nicht nur für jahrelange Tradition und gewachsene Werte, sondern auch für eine beachtliche Entwicklung in Bezug auf Technik, Kompetenz und Qualität. Um unsere Produkte permanent anwendungsfreundlicher für den Endkunden zu gestalten, arbeiten wir nicht nur an der Verbesserung der Artikel, sondern optimieren auch kontinuierlich unsere Abläufe und Serviceorganisationen. Diese stetige Weiterentwicklung, sowie die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Lieferanten der Branche, trugen dazu bei, dass wir heute in Deutschland und Europa in vielen Produktsparten Marktführer sind.

Prophete – keep moving!

Werk in Rottendorf
Werk in Rheda

Unternehmensgeschichte

1908

Herman Paul Prophete Erstes Firmenschild
Firmengründer Hermann Paul Prophete eröffnet nach langen Jahren der Wanderschaft als Mechanikergeselle das Unternehmen Prophete im Hause der Großeltern seiner Frau Klara in Nietleben bei Halle an der Saale. Das erste Firmenschild lautet: Hermann Prophete – Mechanische Werkstatt, Fahrräder, Sprechmaschinen

1914

Hermann Paul Prophete und sein Bruder Bruno Schild mit Schließungsinfo
Ein Familienbetrieb: Hermann Paul Prophete und sein Bruder Bruno in Nietleben kurz vor ihrem Kriegseinsatz 1914. 1914: Ausbruch des 1. Weltkrieges „Laut ruft das Vaterland uns wieder, als Reservist und Landwehrmann, drum legen wir die Arbeit nieder und folgen unsrer Fahne dann!“

1915: Bruno Prophete lässt sein Leben als Matrose in Belgien.

1928

Das erste Fachgeschäft in Halle Die ersten Aufbaujahre sind von der schlechten wirtschaftlichen Lage geprägt, doch langsam geht es aufwärts. Nach dem langsamen Wiederaufbau des Unternehmens eröffnet das erste Fachgeschäft in Halle.

1930

Hermann Prophete und sein Bruder Mit sportlichen Sonderaktionen, wie z.B. Radrennen, sorgt Hermann Prophete (rechts, hier mit seinem Bruder Rudi) für Publizität.

1935

Schaufenster 1935 Mit Schaufenstern, die auch nachts beleuchtet sind, sorgt Prophete für Aufsehen.

1938

Gertraude Wolf und Hermann Prophete Hermann Prophete heiratet seine große Liebe Gertraude Wolf, die mit 14 Jahren eine Lehre als Einzelhandelskauffrau in seinem Geschäft begann.

1939

Rittergut "Waldmühl" in Schlesien Ausbruch des 2. Weltkrieges.

Prophete beschäftigt mittlerweile 90 Mitarbeiter. Hermann Prophete verpachtet das Geschäft und zieht mit seiner Frau auf das Rittergut »Waldmühl« in Schlesien, nahe Grünberg (heute Polen), um seiner Passion, der Landwirtschaft, nachzugehen.

1945

Hermann und Getraude Prophete Hermann und Getraude Prophete müssen mit ihren Kindern vor der russischen Armee flüchten und verlassen »Waldmühl« für immer. Dennoch blicken Gertraude und Hermann Prophete stets optimistisch in die Zukunft. Die Familie versucht in Halle einen Neubeginn, siedelt dann aber, bevor die Grenzen zum Westen geschlossen werden, nach Rheda in Westfalen um.

1951

Fahrradgroßhandlung in Rheda Gertraude Prophete
Mit geliehenem Geld steigt Hermann Prophete, unterstützt durch seine Frau, wieder ins Geschäftsleben ein und eröffnet in Rheda eine Fahrradgroßhandlung. »Die gute Seele« des Unternehmens: Gertraude Prophete

1950er

Einzelhandelsgeschäfte Duisburg Prophete Laden Duisburg
Mitte der 50er Jahre: Gründung der Einzelhandelsgeschäfte Duisburg, Marl, Meiderich, Mannheim, Braunschweig und Osnabrück. Die Großhandlung zieht um in größere Räume in der Pixeler Straße in Rheda. Beginn der Entwicklung eigener Fahrradsortimente, z.B. dem »Ems-Rad« Prophete-Laden Duisburg-Meiderich

1964

LKW-Fuhrpark In den 60er Jahren werden die Geschäfte in Mannheim, Braunschweig und Osnabrück verkauft und dafür der Vertrieb über SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte intensiviert. Der LKW-Fuhrpark muss ausgebaut werden, denn Prophete wird zu einem der führenden Lieferanten der »grünen Wiese«.

1965

alten Möbelfabrik Kauf einer alten Möbelfabrik in der Lindenstraße 49, bis heute Bestandteil des Unternehmens.

1970

Berthold Lönne Berthold Lönne wird Geschäftsführer. Gemeinsam folgen erste Asienreisen, wie hier an die Grenze zwischen Hongkong und Shenzhen.

1974

Berthold Lönne Berthold Lönne und Hermann Prophete leiten die Geschicke der Firma gemeinsam. Die restlichen Fachgeschäfte werden verkauft, der Produktionsbetrieb in Rheda dafür ausgebaut. Hermann Prophete konzentriert sich auf die Bereiche Organisation und Finanzen.

1979

Werk in Rottendorf Übergabe des Werkes in Rottendorf an den Sohn von Hermann Prophete: Matthias Prophete. Gertraude Prophete kann sich nach 40 Jahren Mitarbeit nun ganz der Familie widmen. Hermann Prophete erliegt im Dezember 1979 mit 71 Jahren einem Herzversagen.

1983

Rahmenfabrik »Jopral« Die Rahmenfabrik »Jopral« von Joachim Peiler in Bielefeld wird mehrheitlich übernommen und nach Rheda verlegt. Prophete wird zu einer »echten« Fahrradfabrik mit eigenem Rahmenbau und einer modernen Lackiererei.

1984

Zubehörwände Die Aktivitäten im Fahrrad-Zubehörmarkt werden intensiviert und erste SB-fähige Zubehörwände auf Messen vorgestellt.

1987

Kreidler Logo Die Marke Kreidler wird übernommen. Unter dem Markennamen »Kreidler« werden 1988 Fahrräder für den Fachhandel produziert. Ein erster Schritt vom etablierten Fahrradhersteller für Bau- und Supermärkte in Richtung Fachhandel.

1989

Mauerfall Mauerfall. Ein neuer Markt erschließt sich für die deutsche Fahrradindustrie, denn der Bedarf an Fahrrädern scheint unendlich. Weitere Mitbewerber bereichern die Branche, einige Hersteller scheitern an der neuen Situation.

1999

1999 Luftaufnahme 1999 übernimmt Prophete die Firma Rabeneick in Oldenburg sowie kurze Zeit später die vsf fahrradmanufaktur in Bremen. Es entsteht das Fachhandelszentrum Oldenburg.

2000

der Geschäftsführung Im Jahr 2000 ergänzt Werner Forster neben Severine Lönne die Geschäftsführung für das Fachhandelszentrum.

2004

Logo Cycle Union Die Firma Epple Zweirad in Memmingen wird übernommen. Aus den verschiedenen Fachhandelsfirmen entsteht letztlich im Jahr 2007 die cycle union GmbH.

2006

Verträge mit Eurosport DHS Nach positiven Erfahrungen als Kunde erwirbt Prophete Anteile des rumänischen Fahrradherstellers Eurosport DHS. Das chinesisch-rumänisch-deutsche Joint-Venture erschließt Prophete direkte internationale Ressourcen.

2008

Geschäftsführung Das Familienunternehmen vertreibt heute Fahrräder, Fahrrad-Zubehör und Motorisierte Fahrzeuge. Die Strategie der Produktdiversifikation sowohl im SB-Warenhaus-/Baumarkt- als auch im Fachhandelsbereich sowie die Mischung aus Produktions- und Handelsunternehmen wird weiter verfolgt und soll eine solide Basis für die nächsten 100 Jahre bieten. Wir freuen uns darauf!